Folge 18 – Barbara Fritz

…und die Geldströme in Lateinamerika.
Rudi und Martin haben sich mit Barbara Fritz über die ökonomischen Auswirkungen von Migration unterhalten, zum einen darüber welche ökonomischen Faktoren Migration beeinflussen und zum anderen wie sich Rücküberweisungen von Migrant:innen auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Ungleichheit in ihren Herkunftsländern auswirken. Außerdem sprachen sie mit der Wirtschaftsprofessorin vom Lateinamerikainstitut der FU Berlin darüber, welche Nachteile Länder mit einer „schwachen“ Währung haben und wie die Währungshierarchien ihren wirtschaftspolitischen Handlungsspielraum eingrenzen. Zu guter Letzt haben sie sich den wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise in Brasilien gewidmet und erfahren, warum das Land trotz problematischer politischer Lage bessere Voraussetzungen zur ökonomischen Krisenbekämpfung hatte als viele andere lateinamerikanische Staaten. Reinhören lohnt sich wie immer, auch wenn ihr erfahren wollt, wie Barbara sich bei der „gemeinen“ neuen Fragentrommel geschlagen hat…

Folge 17 – Miriam Beblo

… und der ökonomische Einfluss von Sprache.
Julia und Felix haben sich in der Wirtschaft mit Miriam Beblo, VWL-Professorin an der Universität Hamburg unterhalten. In dem Gespräch geht es um die ökonomischen Einflüsse von gendergerichteter Sprache und ob und wie man diese messen kann. Wir haben uns über Gender in VWL-Lehrbüchern und Miriams ökonomische Experimente mit Paaren zu Entscheidungen unterhalten. Außerdem führen wir in dieser Folge unsere überarbeitete Fragetrommel ein – seid gespannt…

Folge 16 – Claudia Kemfert

…und die Umweltökonomik.
Rudi und Julia haben sich mit Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung über Klimapolitik aus ökonomischer Perspektive unterhalten. Dabei haben wir darüber gesprochen, wie es mit den ökonomischen Kosten verschiedener Energieszenarien aussieht, wie entscheidend die Rolle von Rahmenbedingungen dabei sind und wie es um die politische Umsetzung bestellt ist. Wir haben uns über „grüne Industrie“ und Wachstum unterhalten und mit Claudia auch über ihre Arbeit im Sachverständigenrat für Umweltfragen gesprochen. Außerdem geht es in der Folge um „Economist for Future“, Claudias Buch „Mondays for Future“, warum es sich beim Kohlekompromiss viel mehr um ein „Kohleverlängerungsgesetz“ handelt und was für Auswirkungen die Coronakrise auf die Klimapolitik haben kann. Wir wünschen euch viel Spaß beim hören dieser spannenden Folge!…

Folge 15 – Lisa Herzog

… und der philosophische Blick auf die Wirtschaft.
Martin und Julia haben mit der Philosophin Lisa Herzog gesprochen. Es ging um Liberalismus, den Freiheitsbegriff und warum es wichtig ist, Freiheit nicht rein wirtschaftlich zu betrachten. Wir haben auch über das Verhältnis zwischen Philosophie und den Wirtschaftswissenschaften gesprochen und darüber, welche Möglichkeiten eine philosophische Perspektive auf wirtschaftliche Fragestellungen bietet. Außerdem ging es um die Zukunft der Arbeit und die Veränderungen, die sich aufgrund der Corona-Krise dahingehend ergeben haben oder noch ergeben werden. Nebenbei haben wir noch erfahren welches Vorurteil gegenüber Philosoph:innen Lisa am meisten nervt und welches vielleicht sogar stimmt. Wir wünschen euch wieder viel Spaß beim Hören…

Folge 14 – Moritz Schularick

…und die Entwicklung von Häuserpreisen.
Beim Gespräch zwischen Martin, Felix und Moritz Schularick ging es um das Dach über dem Kopf. Sie haben sich über die Entwicklung der Häuserpreise in den letzten 150 Jahren unterhalten, deren Auswirkungen auf die Vermögensverteilung und welche politischen Maßnahmen (un-)geeignet sind, einen übermäßigen Hauspreisanstieg zu verhindern. Außerdem erfahrt ihr in dieser Folge warum in der historischen Wirtschaftsforschung vor allem Daten aus Ländern des Globalen Nordens erhoben werden und wie man an diese Daten rankommt, sowie was die Gründe für die negativen ökonomischen Folgen des Brexits für Großbritannien sind. Wer immer schon wissen wollte, was eine Weste aus den Schals von Margaret Thatcher auf der Homepage von Moritz Schularick zu suchen hat, oder wieso Felix ab jetzt nur noch überragende Hausarbeiten schreibt, wird in dieser Folge ebenfalls Antworten finden. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Hören..

Folge 13 – Sebastian Dullien

…und die Konjunkturpolitik.
Rudi und Martin haben sich dieses mal mit Sebastian Dullien über seine Arbeit als Direktor des IMK, des Instituts für Makroökonomik und Konjunkturforschung, in der Hans-Böckler-Stiftung unterhalten. Außerdem sprechen wir in unserer 13. Folge über den Einfluss der Gewerkschaftsnähe auf die Forschung, das „neue magische Viereck“ als Vorschlag für eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik, sowie die Stärken und Schwächen des Konjunkturpakets der Bundesregierung. Ihr erfahrt nicht nur, warum eine Senkung der Mehrwertsteuer vielleicht nicht besonders effektiv ist, sondern auch, warum es sich lohnt in den Podcast „Systemrelevant“ der Hans-Böckler-Stiftung reinzuhören und was Sebastian von seinem Bürofenster aus sieht . Seid gespannt und viel Spaß beim hören der Folge!

Folge 12 – Katharina Mader

…und die feministische Ökonomie.
Julia und Rudi haben sich mit Katharina Mader in der virtuellen Wirtschaft getroffen. Katharina ist Assistenzprofessorin am Institut für Heterodoxe Ökonomie und beschäftigt sich u.a. mit Feministischer und Politischer Ökonomie. In unserer zwölften Folge sprechen wir über das Gender Budgeting, welches seit 2009 in der österreichischen Verfassung verankert ist. Auch sprechen wir über unbezahlte Arbeit, die Geschlechtergerechtigkeit in der Corona-Krise und über die Lieblingsökonominnen von Katharina. Seid gespannt und viel Spaß beim hören der Folge!

Folge 11 – Dirk Ehnts

… und die Modern Monetary Theory.
Martin und Felix haben sich mit Dirk Ehnts auf ein Getränk in der virtuellen Wirtschaft getroffen. Dirk ist ein prominenter Vertreter der Modern Monetary Theory. Was das genau ist hat er uns während dem Gespräch erklären können. Es ging um seine Forschung zu einer staatlichen Beschäftigungsgarantie und natürlich kamen wir auch nicht um das Corona Thema herum. Er erklärte uns wie die ganzen Staatsausgaben seiner Meinung nach finanziert werden könnten. In dem Gespräch haben wir außerdem erfahren warum ihm Hyperinflation auf die Nerven geht.

Folge 10 – Heike Holdinghausen

… und der Wirtschaftsjournalismus.
Felix und Julia haben mit Heike Holdinghausen gesprochen. Heike ist Redakteurin im Ressort „Wirtschaft und Umwelt“ bei der taz und außerdem Buchautorin. In dem Gespräch ging es unter anderem um ihre Arbeit als Wirtschaftsjournalistin. Wir haben über ein „Scheitern“ Deutschlands in der Energiewende und die Möglichkeiten der Verknüpfung von einem europäischen Konjunkturprogramm und dem Green Deal gesprochen. Außerdem ging es darum, ob seltene Erden das neue Öl werden und nebenbei haben wir erfahren, was endokrine Disruptoren sind und was Heike am meisten an „den Wirtschaftswissenschaftler:innen“ stört…

Folge 9 – Rüdiger Bachmann

…und seine US-amerikanischen Einblicke.
Martin und Julia haben haben in der digitalen Wirtschaft Rüdiger Bachmann getroffen. Rüdiger ist Professor für Makroökonomie an der University of Notre Dame in Indiana (USA). Dabei ging es unter anderem darum, wie plural der wirtschaftswissenschaftliche Mainstream, vor allem in der Forschung, laut Rüdiger, ist oder sein kann. Außerdem ging es um den Unterschied zwischen wirtschaftswissenschaftlicher Forschung in Deutschland und den USA und Rüdigers Meinung zum wirtschaftspolitischen Programm von Donald Trump, Bernie Sanders und Joe Biden. Nebenbei haben wir auch erfahren, wer Rüdigers größter Antagonist ist und wie plural sein eigenes Studium war….

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