Folge 28 – Christian Felber

… und die Gemeinwohlökonomie.
Rudi und Felix haben sich mit Christian Felber in der Wirtschaft getroffen. Christian ist Autor und Publizist und hat mit seinem gleichnamigen Buch die Gemeinwohl-Ökonomie begründet, welche sich schon in über 33 Ländern verbreitet hat. Wir haben ihn gefragt warum er der Meinung ist, dass unser Wirtschaftssystem umgekrempelt werden muss, was hinter der Idee der Gemeinwohlbilanz steckt und wie diese funktionieren soll. Außerdem haben wir erfahren wie sich der Sinn von der Produktion von Kaffeemaschinen mit Tanzunterricht vergleichen lässt und warum Christian nie auf die Idee gekommen wäre Wirtschaft zu studieren.

Folge 27 – Sebastian Thieme

… und die Normativität in der Ökonomik.
Diesmal haben sich Felix und Julia in der Wirtschaft ausführlich mit Sebastian Thieme von der MeM Denkfabrik für Wirtschaftsethik unterhalten. Dabei ging es um die Frage, wieso die Auseinandersetzung mit Normativität in den Wirtschaftswissenschaften so wichtig ist und welche Folgen ihre Nichtberücksichtigung hat. Sebastian hat uns in diesem Zusammenhang seine Kritik am „Kuschelkurs“ zwischen Pluraler Ökonomik und Standard-Ökonomik erläutert. Wir haben außerdem darüber gesprochen, was unter dem Schlagwort „ökonomischer Misanthropie“ zu verstehen ist und welche realen Auswirkungen diese hat. Zu späterer Stunde hat Sebastian einen Schwenk aus seiner Forschung zum Thema Wirtschaft zur Selbsterhaltung erzählt und wir konnten ihn fragen, was ein Bedingungsloses Grundeinkommen in diesem Zusammenhang leisten kann. Hört auch rein, wenn ihr erfahren wollt, warum Sebastian nicht gerne als Wirtschaftsethiker bezeichnet wird und wie ihr ab jetzt bei uns spannende Bücher gewinnen könnt..

Folge 26 – Judith Niehues

… und die Einkommensungleichheit.
Rudi und Martin haben sich mit Judith Niehues vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln über den Status Quo und die Entwicklung der Einkommensungleichheit in Deutschland unterhalten. Dabei haben sie erfahren, welche Faktoren zu der ansteigenden Einkommensungleichheit beitragen, sowie auch, dass viele Menschen ihre eigene Position in der Einkommensverteilung unterschätzen. Dies beeinflusst unter anderem auch die Akzeptanz für Umverteilungsinstrumente in der Bevölkerung. Wir haben darüber gesprochen welche Maßnahmen in diesem Zusammenhang beliebter sind und woran das liegen könnte. Beim Hören dieser Folge erfahrt ihr außerdem, wie sich die ersten Monate der Corona Pandemie auf die Einkommensungleichheit in Deutschland ausgewirkt haben und warum staatliche Unterstützungsmaßnahmen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle gespielt haben.

Folge 25 – Jakob Willeke & Maike Kauffmann

… und das Verantwortungseigentum.
Lea und Laura haben sich mit Jakob Willeke und Maike Kaufmann, zwei Mitarbeitenden der Purpose Stiftung unterhalten. Sie haben uns erklärt, wie es Unternehmen gelingen kann, dauerhaft unabhängig und sinnorientiert zu bleiben, durch die Idee von Unternehmen in „Verantwortungseigentum“. Welche Prinzipien dahinter stecken und worin sich diese gerade von traditionellen Kapitalgesellschaften abgrenzen, erfahrt ihr in diesem Podcast.
Wir sprechen mit den beiden über die Notwendigkeit neuer Unternehmensformen in Deutschland, aber auch die Hürden, welche im vorhandenen rechtlichen Rahmen überwunden werden müssen.
Jakob & Maike grenzen das Verantwortungseigentum auch von anderen alternativen Unternehmensformen wie der Stiftung oder der Genossenschaft ab und stellen die industrial foundation aus Dänemark vor. Zuletzt sprechen wir über die aktuelle politische Debatte, über die Verantwortung und das Bewusstsein in der Gesellschaft…

Folge 24 – Stefan Seuring

… und die nachhaltigen Lieferketten.
Annabelle und Carlo haben sich mit Stefan Seuring vom Fachbereich Supply Chain Management an der Universität Kassel über Potenziale, Herausforderungen und praktische Umsetzung sowie seine Forschung zu nachhaltigen Lieferketten unterhalten. Wir sprachen unter anderem über Beispiele aus der Agrar- und Mineralienindustrie, und die Rolle von fokalen Unternehmen und ihren nachhaltigen Lieferketten in der Gestaltung von Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen im globalen Süden. Zu guter Letzt haben wir das in Deutschland geplante Lieferkettengesetz mit seinen Inhalten thematisiert. Stefan hat uns auch verraten, ob er das Gesetz den deutschen Unternehmen für zumutbar hält und wo er bis zum finalen Inhalt noch Herausforderungen sieht. Viel Spaß beim Hören der Folge!

Folge 23 – Lukas Bäuerle

… und das VWL Studium.
Felix und Martin haben mit Lukas Bäuerle von der Cusanus Hochschule über seine Studie zur Zufriedenheit von Studierenden mit dem VWL Studium gesprochen. Besser könnte man wohl sagen Unzufriedenheit, denn die Befragten äußerten mehrere Aspekte an ihren Studiengängen, die sie für stark verbesserungswürdig halten. Welche das sind und wie Lukas selbst durch die Gründung der Cusanus Hochschule versucht hat ein anderes VWL Studium zu ermöglichen erfahrt ihr in dieser Folge. Außerdem erklärte uns Lukas welche qualitativen Forschungsmethoden er weiterempfehlen würde und gab einen kurzen Einblick in Ansätze, wie die wirtschaftswissenschaftliche Lehre vielseitiger gestaltet werden könnte. Hört euch diese Folge auch an, um nicht zu verpassen, wie Lukas sich durch Bestechung um die Fragentrommel herumgemogelt hat und warum es deshalb diesmal für euch etwas zu gewinnen gibt…

Folge 22 – Friederike Welter

… und die mittelständischen Unternehmen.
Rudi und Felix haben sich mit Friederike Welter vom Institut für Mittelstandsforschung und der Universität Siegen über „Hidden Champions“ und den gesellschaftlichen Beitrag mittelständischer Unternehmen unterhalten. Wir durften erfahren, woher der gute Ruf des Mittelstands kommt und wie sich diese Unternehmen in der momentanen Wirtschaftskrise behaupten. Außerdem haben wir den aktuellen Beschluss der großen Koalition über eine gesetzliche Frauenquote diskutiert und über den Mythos, Frauen seien schlechtere Unternehmensentwickler:innen als ihre männlichen Pendants, gesprochen. Friederike hat uns zusätzlich noch über weitere Möglichkeiten der Gleichstellung aufgeklärt und uns verraten ob sie Siegen oder Bonn lieber mag! Wir wünschen wieder Viel Spaß beim hören der Folge…

Folge 21 – Jörg Peters

… und die Research Credibility.
Julia und Martin haben sich mit Jörg Peters vom RWI Leibnitz-Institut darüber unterhalten, wie sich durch die Credibility Revolution die Qualität der empirischen Forschung in den Wirtschaftswissenschaften verbessert hat, aber auch darüber wo die Grenzen dieser neuen Methoden liegen. Des Weiteren haben wir erfahren, warum Veröffentlichungen in Top Journals für eine wissenschaftliche Karriere besonders wichtig sind und wieso der große Einfluss der Top Journals problematisch sein kann. Jörg erklärte außerdem wieso bestimmte Ergebnisse mit größerer Wahrscheinlichkeit veröffentlicht werden und wie Wissenschaftler:innen versuchen die Signifikanz ihrer Ergebnisse zu erhöhen. Hört unbedingt rein, auch wenn ihr erfahren wollt, warum Jörgs Koleg:innen ihn beim Hören dieser Folge auslachen werden.

Folge 20 – Walter Ötsch

… und der Neoliberalismus.
Julia und Felix haben sich mit Walter Ötsch über den Neoliberalismus unterhalten. Der Professor für Ökonomie und Kulturgeschichte an der Cusanus Hochschule erzählt dabei von den vielen unterschiedlichen Bedeutungen des Begriffes und erklärt, warum er oft lieber von „Marktfundamentalismus“ spricht. Walter erläutert, warum es problematisch ist immer von „dem Markt“ zu sprechen und erzählt uns etwas über die Entstehungsgeschichte des Neoliberalismus, sowie von neoliberalen Netzwerken wie der Mont Pèlerin Society. Außerdem sprechen wir darüber, was Neoliberalismus und Rechtspopulismus gemeinsam haben und auch darüber, welche Rolle die Wirtschaftswissenschaften in diesem Zusammenhang gespielt haben, spielen oder auch spielen könnten. Viel Spaß beim Hören der Folge…

Folge 19 – Oliver Richters

… und die Marktwirtschaft als Utopie.
Der studierte Physiker und promovierte Wirtschaftswissenschaftler Oliver Richters war bei Julia und Martin in der Wirtschaft zu Gast. Er hat erklärt, wo Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen der Physik und den Wirtschaftswissenschaften bestehen und warum eine Verbindung der beiden Felder nicht automatisch ein Zusammentreffen von Ignoranz und Arroganz bedeuten muss. Im weiteren Gespräch ging es darum, warum wir eigentlich Wachstum brauchen und wie sich eventuell bestehende Wachstumszwänge auflösen lassen können. Julia und Martin haben Oliver zudem über sein Buch „Marktwirtschaft reparieren“ ausgefragt, dabei erfahren, warum Oliver diese für reparaturwürdig, aber auch -bedürftig hält und wie seine Ideen für eine Umgestaltung des Staates in den verschiedenen politischen Lagern ankommen. Wir wünschen gute Unterhaltung und neue Erkenntnisse beim Hören dieser Folge.

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