Folge 21 – Jörg Peters

… und die Research Credibility.
Julia und Martin haben sich mit Jörg Peters vom RWI Leibnitz-Institut darüber unterhalten, wie sich durch die Credibility Revolution die Qualität der empirischen Forschung in den Wirtschaftswissenschaften verbessert hat, aber auch darüber wo die Grenzen dieser neuen Methoden liegen. Des Weiteren haben wir erfahren, warum Veröffentlichungen in Top Journals für eine wissenschaftliche Karriere besonders wichtig sind und wieso der große Einfluss der Top Journals problematisch sein kann. Jörg erklärte außerdem wieso bestimmte Ergebnisse mit größerer Wahrscheinlichkeit veröffentlicht werden und wie Wissenschaftler:innen versuchen die Signifikanz ihrer Ergebnisse zu erhöhen. Hört unbedingt rein, auch wenn ihr erfahren wollt, warum Jörgs Koleg:innen ihn beim Hören dieser Folge auslachen werden.

Folge 20 – Walter Ötsch

… und der Neoliberalismus.
Julia und Felix haben sich mit Walter Ötsch über den Neoliberalismus unterhalten. Der Professor für Ökonomie und Kulturgeschichte an der Cusanus Hochschule erzählt dabei von den vielen unterschiedlichen Bedeutungen des Begriffes und erklärt, warum er oft lieber von „Marktfundamentalismus“ spricht. Walter erläutert, warum es problematisch ist immer von „dem Markt“ zu sprechen und erzählt uns etwas über die Entstehungsgeschichte des Neoliberalismus, sowie von neoliberalen Netzwerken wie der Mont Pèlerin Society. Außerdem sprechen wir darüber, was Neoliberalismus und Rechtspopulismus gemeinsam haben und auch darüber, welche Rolle die Wirtschaftswissenschaften in diesem Zusammenhang gespielt haben, spielen oder auch spielen könnten. Viel Spaß beim Hören der Folge…

Folge 19 – Oliver Richters

… und die Marktwirtschaft als Utopie.
Der studierte Physiker und promovierte Wirtschaftswissenschaftler Oliver Richters war bei Julia und Martin in der Wirtschaft zu Gast. Er hat erklärt, wo Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen der Physik und den Wirtschaftswissenschaften bestehen und warum eine Verbindung der beiden Felder nicht automatisch ein Zusammentreffen von Ignoranz und Arroganz bedeuten muss. Im weiteren Gespräch ging es darum, warum wir eigentlich Wachstum brauchen und wie sich eventuell bestehende Wachstumszwänge auflösen lassen können. Julia und Martin haben Oliver zudem über sein Buch „Marktwirtschaft reparieren“ ausgefragt, dabei erfahren, warum Oliver diese für reparaturwürdig, aber auch -bedürftig hält und wie seine Ideen für eine Umgestaltung des Staates in den verschiedenen politischen Lagern ankommen. Wir wünschen gute Unterhaltung und neue Erkenntnisse beim Hören dieser Folge.

Folge 18 – Barbara Fritz

…und die Geldströme in Lateinamerika.
Rudi und Martin haben sich mit Barbara Fritz über die ökonomischen Auswirkungen von Migration unterhalten, zum einen darüber welche ökonomischen Faktoren Migration beeinflussen und zum anderen wie sich Rücküberweisungen von Migrant:innen auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Ungleichheit in ihren Herkunftsländern auswirken. Außerdem sprachen sie mit der Wirtschaftsprofessorin vom Lateinamerikainstitut der FU Berlin darüber, welche Nachteile Länder mit einer „schwachen“ Währung haben und wie die Währungshierarchien ihren wirtschaftspolitischen Handlungsspielraum eingrenzen. Zu guter Letzt haben sie sich den wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise in Brasilien gewidmet und erfahren, warum das Land trotz problematischer politischer Lage bessere Voraussetzungen zur ökonomischen Krisenbekämpfung hatte als viele andere lateinamerikanische Staaten. Reinhören lohnt sich wie immer, auch wenn ihr erfahren wollt, wie Barbara sich bei der „gemeinen“ neuen Fragentrommel geschlagen hat…

Folge 17 – Miriam Beblo

… und der ökonomische Einfluss von Sprache.
Julia und Felix haben sich in der Wirtschaft mit Miriam Beblo, VWL-Professorin an der Universität Hamburg unterhalten. In dem Gespräch geht es um die ökonomischen Einflüsse von gendergerichteter Sprache und ob und wie man diese messen kann. Wir haben uns über Gender in VWL-Lehrbüchern und Miriams ökonomische Experimente mit Paaren zu Entscheidungen unterhalten. Außerdem führen wir in dieser Folge unsere überarbeitete Fragetrommel ein – seid gespannt…

Folge 16 – Claudia Kemfert

…und die Umweltökonomik.
Rudi und Julia haben sich mit Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung über Klimapolitik aus ökonomischer Perspektive unterhalten. Dabei haben wir darüber gesprochen, wie es mit den ökonomischen Kosten verschiedener Energieszenarien aussieht, wie entscheidend die Rolle von Rahmenbedingungen dabei sind und wie es um die politische Umsetzung bestellt ist. Wir haben uns über „grüne Industrie“ und Wachstum unterhalten und mit Claudia auch über ihre Arbeit im Sachverständigenrat für Umweltfragen gesprochen. Außerdem geht es in der Folge um „Economist for Future“, Claudias Buch „Mondays for Future“, warum es sich beim Kohlekompromiss viel mehr um ein „Kohleverlängerungsgesetz“ handelt und was für Auswirkungen die Coronakrise auf die Klimapolitik haben kann. Wir wünschen euch viel Spaß beim hören dieser spannenden Folge!…

Folge 15 – Lisa Herzog

… und der philosophische Blick auf die Wirtschaft.
Martin und Julia haben mit der Philosophin Lisa Herzog gesprochen. Es ging um Liberalismus, den Freiheitsbegriff und warum es wichtig ist, Freiheit nicht rein wirtschaftlich zu betrachten. Wir haben auch über das Verhältnis zwischen Philosophie und den Wirtschaftswissenschaften gesprochen und darüber, welche Möglichkeiten eine philosophische Perspektive auf wirtschaftliche Fragestellungen bietet. Außerdem ging es um die Zukunft der Arbeit und die Veränderungen, die sich aufgrund der Corona-Krise dahingehend ergeben haben oder noch ergeben werden. Nebenbei haben wir noch erfahren welches Vorurteil gegenüber Philosoph:innen Lisa am meisten nervt und welches vielleicht sogar stimmt. Wir wünschen euch wieder viel Spaß beim Hören…

Folge 14 – Moritz Schularick

…und die Entwicklung von Häuserpreisen.
Beim Gespräch zwischen Martin, Felix und Moritz Schularick ging es um das Dach über dem Kopf. Sie haben sich über die Entwicklung der Häuserpreise in den letzten 150 Jahren unterhalten, deren Auswirkungen auf die Vermögensverteilung und welche politischen Maßnahmen (un-)geeignet sind, einen übermäßigen Hauspreisanstieg zu verhindern. Außerdem erfahrt ihr in dieser Folge warum in der historischen Wirtschaftsforschung vor allem Daten aus Ländern des Globalen Nordens erhoben werden und wie man an diese Daten rankommt, sowie was die Gründe für die negativen ökonomischen Folgen des Brexits für Großbritannien sind. Wer immer schon wissen wollte, was eine Weste aus den Schals von Margaret Thatcher auf der Homepage von Moritz Schularick zu suchen hat, oder wieso Felix ab jetzt nur noch überragende Hausarbeiten schreibt, wird in dieser Folge ebenfalls Antworten finden. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Hören..

Folge 13 – Sebastian Dullien

…und die Konjunkturpolitik.
Rudi und Martin haben sich dieses mal mit Sebastian Dullien über seine Arbeit als Direktor des IMK, des Instituts für Makroökonomik und Konjunkturforschung, in der Hans-Böckler-Stiftung unterhalten. Außerdem sprechen wir in unserer 13. Folge über den Einfluss der Gewerkschaftsnähe auf die Forschung, das „neue magische Viereck“ als Vorschlag für eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik, sowie die Stärken und Schwächen des Konjunkturpakets der Bundesregierung. Ihr erfahrt nicht nur, warum eine Senkung der Mehrwertsteuer vielleicht nicht besonders effektiv ist, sondern auch, warum es sich lohnt in den Podcast „Systemrelevant“ der Hans-Böckler-Stiftung reinzuhören und was Sebastian von seinem Bürofenster aus sieht . Seid gespannt und viel Spaß beim hören der Folge!

Folge 12 – Katharina Mader

…und die feministische Ökonomie.
Julia und Rudi haben sich mit Katharina Mader in der virtuellen Wirtschaft getroffen. Katharina ist Assistenzprofessorin am Institut für Heterodoxe Ökonomie und beschäftigt sich u.a. mit Feministischer und Politischer Ökonomie. In unserer zwölften Folge sprechen wir über das Gender Budgeting, welches seit 2009 in der österreichischen Verfassung verankert ist. Auch sprechen wir über unbezahlte Arbeit, die Geschlechtergerechtigkeit in der Corona-Krise und über die Lieblingsökonominnen von Katharina. Seid gespannt und viel Spaß beim hören der Folge!

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