Folge 40 – Thushyanthan Baskaran

… und die Differences-in-Differences Methode.
Gemeinsam mit Thushyanthan Baskaran haben sich Rudi und Martin in dieser Folge der Differences-in-Differences Methode angenähert. Für die Anwenung dieser Methode in Bezug auf die Auswirkungen von Mindestlöhnen wurde in diesem Jahr der Alfred Nobel Gedächtnispreis vergeben. Thushyanthan Baskaran, Professor für angewandte Mikroökonomik an der Universität Siegen, erklärte uns was aus seiner Sicht das Besondere an diesem Artikel war. Um besser zu verstehen in welchen Kontexten sich die Differences-in-Differences Methode anwenden lässt, haben wir uns anschließend zwei Arbeiten genauer angesehen, in denen er diese Methode selbst verwendet hat. Dabei haben wir erfahren, warum es nicht zwingend schlecht sein muss, wenn Minister:innen Staatsmittel bevorzugt in ihrem Heimatort investieren und dass Firmen nicht unbedingt mit Abwanderung auf Steuererhöhungen reagieren. Hört außerdem in diese Folge rein, wenn ihr erfahren wollt, wie man auf die Idee kommt eine weitgehend unbekannte Kommunalsteuerreform in NRW als Untersuchungsaspekt der eigenen Forschung zu wählen. Wie immer wünschen wir viel Spaß und gute Erkenntnisse beim Anhören!

Folge 39 – Uta Meier-Gräwe

… und die Gleichstellung.
In unserer 39. Folge haben sich Annabelle und Rudi mit Uta Meier-Gräwe, emeritierte Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen, in der Wirtschaft getroffen. Schaltet ein, wenn ihr wissen möchtet, was die Care-Krise für Uta ausmacht und wie sie die Klimakrise im Vergleich sieht. Zudem sprechen wir mit ihr über ihre Arbeit in der Sachverständigenkommission der Bundesregierung für die Gleichstellung von Männern und Frauen. Außerdem erfahrt ihr, ob Uta auch positive Aspekte am Konzept des Ehegattensplittings findet. Wie immer wünschen wir viel Spaß und gute Erkenntnisse beim Anhören!

Folge 38 – Heinz Kurz

… und die ökonomischen Theorien von Piero Sraffa.
In dieser Folge wird es ziemlich speziell, denn Julia und Martin haben sich mit Heinz Kurz (em. Prof. an der Uni Graz) ausführlich über das Werk Piero Sraffas unterhalten. Da dieser die Theorien der Neoklassik kritisierte und eigene Theorien entwickelt hat, ist mikroökonomisches Grundwissen durchaus von Vorteil, um der Unterhaltung gut folgen zu können. Wir haben während des Gesprächs erfahren, welche Schwächen Sraffa in der Neoklassik sah und warum er die Lösung teilweise in einer Neuinterpretation der klassischen Ökonomik suchte. Ebenso legte Heinz dar, wie vor allem David Ricardo Sraffas Schaffen beeinflusste, aber auch welchen eigenständigen Beitrag Sraffa in der ökonomischen Theoriebildung geleistet hat. Auch der Frage warum Sraffa vielen Menschen heute kein Begriff ist und inwieweit seine Theorien nach seinem Tod weiterentwickelt wurden sind wir nachgegangen. In dieser Folge erfahrt ihr außerdem warum Heinz sich so intensiv mit den Texten von Piero Sraffa auseinandersetzt und wieso sich dessen Theorien trotz der Überlegenheit in der Cambridge Kapitalkontroverse nicht gegen die Neoklassik durchsetzten. Wie immer wünschen wir viel Spaß und gute Erkenntnisse beim Anhören!

Folge 37 – Philipp Staab

… und die Digitalökonomie.
In unserer 37. Folge treffen sich Martin und Rudi mit Philipp Staab – Professor für Soziologie der Zukunft der Arbeit an der HU Berlin. Sie sprechen über die Veränderungen in der Arbeitswelt und in der Produktion, welche die Digitalisierung mit sich bringt. Zudem geht es um Herausforderungen wie Ungleichheit, die Klimakatastrophe und welche Rolle der Staat in Zeiten der Digitalisierung einnimmt. Schaltet auch ein, wenn ihr mehr über die Besonderheiten von Plattformökonomien und deren Netzwerkeffekte erfahren möchtet. Außerdem verrät uns Philipp, ob er sich in Zukunft lieber auf dem Fahrrad oder im Flugtaxi fortbewegt. Wie immer wünschen wir viel Spaß und gute Erkenntnisse beim Anhören!

Folge 36 – Claudia Buch

… und die Deutsche Bundesbank.
In der 36. Folge in der Wirtschaft haben Felix und Annabelle mit Claudia Buch, der Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, geredet. Wir haben mit ihr über die Rolle und Aufgaben der Deutschen Bundesbank und der EZB gesprochen und wie die Geldschöpfung heutzutage funktioniert. Außerdem haben wir über das Thema Finanzstabilität gesprochen. Schaltet ein, wenn euch interessiert, wie Claudia Buch die aktuelle Lage des Finanzsystems und die vorhandenen Regulierungs-Instrumente im Vergleich zur Situation vor der Finanzkrise 07/08 einschätzt. Zum Schluss haben wir auch noch über Sustainable Finance gesprochen und wie die Bundesbank zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann. Wie immer wünschen wir viel Spaß und gute Erkenntnisse beim Anhören!

Folge 35 – Michael Rochlitz

… und die Transformation der russischen Wirtschaft.
Martin und Rudi haben mit Michael Rochlitz über die Entwicklung und die Besonderheiten der russischen Wirtschaft gesprochen. Als Professor für VWL mit dem Schwerpunkt wirtschaftliche Transformation (Uni Bremen), konnte Michael uns einen guten Einblick in den Wandel vom sowjetischen zum russischen Wirtschaftssystem geben. Wir haben erfahren, wer von den wirtschaftlichen Veränderungen profitierte und welche Strukturen und Institutionen aus der sozialistischen Vergangenheit die Wirtschaft auch heute noch prägen. Besonderheiten der russischen Wirtschaft, wie die Ressourcenabhängigkeit, die Macht der Oligarchie, die fehlende Innovationskraft und die Auswirkungen von Sanktionen wurden ebenso besprochen wie der (nicht vorhandene) Plan für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung in Russland. Michael machte zudem deutlich, welche negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Klientelismus und das Streben nach Machterhalt des autoritären russischen Regimes hat. Wie immer wünschen wir viel Spaß und gute Erkenntnisse beim Anhören!

Folge 34 – Tom Krebs

… und die progressive Wirtschaftspolitik. Felix und Rudi sprechen in der 34. Folge „In der Wirtschaft“ mit Tom Krebs von der Universität Mannheim über den deutschen Arbeitsmarkt, die Hartz-Reformen und über aktuelle Reformvorschläge und potentielle Gewinner und Verlierer der Zukunft. Zudem geht es um progressive Wirtschaftspolitik für die sozial-ökologische Transformation, wobei Tom auf den Unterschied zwischen einer progressiv-liberalen und einer sozial-liberalen Klimapolitik eingeht. Schaltet also ein, wenn ihr mehr über die Lenkungswirkung des Co2-Preises wissen möchtet oder euch Fragen zur sozialen Gerechtigkeit stellt. Außerdem erfahrt ihr in der Folge, warum Tom nicht doch Physikprofessor geworden ist. Wie immer wünschen wir viel Spaß und gute Erkenntnisse beim Anhören!

Folge 33 – Marion Jansen

… und der internationale Handel. Annabelle und Martin haben mit Marion Jansen über den Welthandel und die Institutionen, die diesen regulieren gesprochen. Als ehemalige Mitarbeiterin der Welthandelsorganisation und derzeitige Direktorin für Handel und Landwirtschaft bei der OECD konnte Marion uns nicht nur erklären, worin ihrer Meinung nach die Vorteile des weltweiten Handels liegen, sondern auch Einblicke geben, wie die Institutionen die diesen gestalten arbeiten. Dabei ging es um die Effizienz des Handels, wie dieser friedensstiftend wirken kann, aber auch warum sich der Handel angesichts großer Herausforderungen wie dem Klimawandel verändern muss und wie das geschehen kann. Zudem erfahrt ihr in dieser Folge inwieweit die OECD an den Verhandlungen um einen Klimazoll in der EU beteiligt ist und warum Marion unter umständen nicht mit Annabelle handeln würde. Wie immer wünschen wir viel Spaß und gute Erkenntnisse beim Anhören!

Folge 32 – Ina Praetorius

… und das Bedingungslose Grundeinkommen. Julia und Rudi hatten in dieser Folge „In der Wirtschaft“ ein spannendes Gespräch mit der feministischen Theologin Ina Praetorius über die Care-Ökonomie und das Bedingungslose Grundeinkommen. Hört rein wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, ob die Wirtschaftswissenschaften die Care-Ökonomie bereits ausreichend behandeln und welchen Stellenwert die Care-Arbeit, v.a. in Zeiten der Corona-Pandemie, in der Gesellschaft hat. Zudem sprechen wir über Vor- und Nachteile eines BGE, darüber wer es erhalten soll und über die Auswirkungen auf die (Un-)gleichheit in der Gesellschaft. Außerdem erfahrt ihr, welches Menschenbild Ina hat. Viel Spaß beim reinhören!

Folge 31 – Sabine Nuss

…und das Privateigentum. Julia und Martin haben in unserer 31. Folge mit Sabine Nuss vom Karl Dietz Verlag Berlin gesprochen. Sabine erklärt uns, warum es ihrer Meinung nach keine „marxistische Perspektive“ gibt und was sie an Karl Marx Analysen so spannend findet. Wir haben über Sabines Buch „Keine Enteignung ist auch keine Lösung“ gesprochen und dabei erfahren, was Privateigentum genau ist, warum es so problematisch ist und dieses auch bei der Bekämpfung der ökologischen Krise nicht außer Acht gelassen werden sollte. Außerdem haben wir über Alternativen zu Privateigentum und anhand der Initiative „DeutscheWohnen&co enteignen“ über Möglichkeiten der Vergesellschaftung gesprochen.  Ihr solltet in diese spannende Folge unbedingt auch reinhören, wenn ihr schon immer Wissen wolltet, wie die Beerdigung von Karl Marx ablief.

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