Folge 38 – Heinz Kurz

… und die ökonomischen Theorien von Piero Sraffa.

In dieser Folge wird es ziemlich speziell, denn Julia und Martin haben sich mit Heinz Kurz (em. Prof. an der Uni Graz) ausführlich über das Werk Piero Sraffas unterhalten. Da dieser die Theorien der Neoklassik kritisierte und eigene Theorien entwickelt hat, ist mikroökonomisches Grundwissen durchaus von Vorteil, um der Unterhaltung gut folgen zu können. Wir haben während des Gesprächs erfahren, welche Schwächen Sraffa in der Neoklassik sah und warum er die Lösung teilweise in einer Neuinterpretation der klassischen Ökonomik suchte. Ebenso legte Heinz dar, wie vor allem David Ricardo Sraffas Schaffen beeinflusste, aber auch welchen eigenständigen Beitrag Sraffa in der ökonomischen Theoriebildung geleistet hat. Auch der Frage warum Sraffa vielen Menschen heute kein Begriff ist und inwieweit seine Theorien nach seinem Tod weiterentwickelt wurden sind wir nachgegangen. In dieser Folge erfahrt ihr außerdem warum Heinz sich so intensiv mit den Texten von Piero Sraffa auseinandersetzt und wieso sich dessen Theorien trotz der Überlegenheit in der Cambridge Kapitalkontroverse nicht gegen die Neoklassik durchsetzten.

Verwendete Literatur der Folge:

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